Das Relationsmodul
Das Relationsmodul wurde in Zusammenarbeit mit der Justiz des Landes Hessen entwickelt, um die einfache Gegenüberstellung von Textauszügen zu ermöglichen. Sie lassen sich auf dem Bildschirm des Anwenders für jedes beliebige Thema (d.h. für jeden Strukturpunkt) individuell nebeneinander arrangieren.
Ein typisches Anwendungsbeispiel bietet die Relationstechnik im Zivilprozeß. Das Relationsmodul hilft darüber hinaus überall da, wo eine Aufgabe, etwa eine Veröffentlichung oder ein Gutachten, anhand mehrerer Texte bearbeitet werden muß.
Wir meinen, dass wir mit dem Relationsmodul eine neue Premium-Anwendung für die Bearbeitung komplexer Fälle geschaffen zu haben, wie es sie so bisher nicht gab.
Doch überzeugen Sie sich selbst – laden Sie den Normfall Manager 5 herunter und probieren Sie es mit der Demo-Lizenz aus.
Ein wenige Mühe werden Sie sicher investieren müssen, um das System zu verstehen, aber Sie werden sehen, daß Sie es schon nach kurzer Einarbeitung beherrschen und davon profitieren.
Während Sie beim herkömmlichen Arbeiten nicht umhin kommen, mühsam und zeitaufwendig Exzerpte zu erstellen und zu verarbeiten, können Sie im Relationsmodul die Originaltexte unverändert kopieren und einander somit unverfälscht gegenüberzustellen. Das erleichtert und verkürzt Ihre Arbeit und verhindert das Entstehen von Fehlern.
Und so geht’s:
Sie aktivieren zunächst das Relationsmodul für einen Fall, indem Sie in der Haupt-Werkzeugleiste des Anwendungsfensters auf den Relationsmodul-Button klicken (
). Im Konfigurationsdialog tragen Sie die Anzahl der gewünschten Spalten (im Software-Jargon: „Bänder“, wie in „Tonband“) ein und klickt auf OK. Nun stehen Ihnen die Relationsansicht (siehe Abb.) und eine zusätzliche Werkzeugleiste unter dem Hautpmenü zur Verfügung, mit der Sie einstellen können, welchem Band (d.h. welcher Spalte) neue Einträge zugeordnet werden sollen.
Die Arbeit mit der Relationsansicht ist sehr komfortabel. Sie können Textstellen oder Leerräume durch einmaliges Klicken markieren (siehe blaue Hervorhebung unten in der Abb.). An der markierten Stelle können Sie einen Textausschnitt einfügen, indem Sie z.B. aus Word eine Anbindung mit markiertem Text vornehmen (Befehl „Zur Liste“).
Der markierte Block wird automatisch in der Detailansicht rechts unten eingeblendet und kann dort bearbeitet werden. Änderungen werden übernommen, sobald zu einem anderen Eintrag gewechselt oder der Befehl Sofort übernehmen in der Detailansicht gegeben wird.
Mit den Befehlen der Werkzeugleiste unmittelbar oberhalb der Relationsansicht lassen sich Textblöcke nach links, rechts, oben und unten verschieben sowie eigene Kommentare einfügen. Auch über die Zwischenablage (Kopieren und Einfügen) lassen sich die Einträge arrangieren.

Erweiterte Funktionen umfassen sog. „Bandkommentare“, die fest unterhalb der Spaltenüberschrift positioniert werden (gelber Klebezettel), und das Hinzufügen neuer „Abschnitte“ (siehe zweite Tabellenzeile mit grauer Markierung links in der Abb.). Letzteres wird durch die Hinzunahme von Unterpunkten realisiert und muss über den Befehl Layout->Mit Unterpunkten erst aktiviert werden. Danach werden in der Werkzeugleiste rechts weitere Befehle zum Anlegen von Abschnitten („Zeilen“) eingeblendet.
Auch das Einblenden des für den Strukturpunkt eingegebenen Textes (Zeile unterhalb der Spaltenüberschriften in der Abb.) ist möglich.
Dies alles integriert sich nahtlos mit der übrigen Normfall-Manager-Architektur: Alle Einträge der Relationsansicht existieren auch in der Listenansicht oder können als Treffer in der Suchergebnis-Liste erscheinen. In der Listenansicht wird die Band-Zuordnung des Eintrags mit einem entsprechenen Band-Icon angezeigt, in der Detailansicht kann diese Zuordnung auch geändert werden.

